Was ist REACH?

Die REACH-Verordnung ist ein komplexes Regelwerk dessen Ziele und Geltungsbereich in Artikel 1 so definiert sind:

„Diese Verordnung beruht auf dem Grundsatz, dass Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender sicherstellen müssen, dass sie Stoffe herstellen, in Verkehr bringen und verwenden, die die menschliche Gesundheit oder die Umwelt nicht nachteilig beeinflussen. Ihren Bestimmungen liegt das Vorsorgeprinzip zugrunde.“

Ziel

Das Ziel ist es, "ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und die Umwelt sicherzustellen" .

Geltungsbereich

Die Verordnung bezieht sich auf Stoffe, Stoffe in Zubereitungen und bei bestimmten Voraussetzungen auch auf Stoffe in Erzeugnissen.

Hauptakteure

Betroffen sind Hersteller, Importeure und Anwender von Stoffen. Diese haben unter REACH verschiedene Verpflichtungen. Hersteller oder Importeure müssen Maßnahmen anwenden bzw. vorschlagen, um die Risikobeherrschung für den ganzen Lebenszyklus des Stoffes zu gewährleisten. Der nachgeschaltete Anwender muss solche Risikomanagement-Maßnahmen nach den Vorgaben des Herstellers oder Importeurs anwenden.

Verpflichtungen, die sich aus REACH ergeben

Jeder Produzent oder Importeur, der mehr als 1 Tonne eines Stoffes pro Jahr in Verkehr bringt, muss den Stoff registrieren lassen. Jeder Anwender eines Stoffes muss Risikomanagementmaßnahmen einhalten.

Ohne Daten kein Markt.