Nachgeschaltete Anwender

Jemand, der Stoffe verwendet, ist laut REACH ein nachgeschalteter Anwender, engl. „downstream user“:  

Nachgeschalteter Anwender ist jede „natürliche oder juristische Person mit Sitz in der Gemeinschaft, die im Rahmen ihrer industriellen oder gewerblichen Tätigkeit einen Stoff als solchen oder in einer Zubereitung verwendet, mit Ausnahme des Herstellers oder Importeurs. Händler oder Verbraucher sind keine nachgeschalteten Anwender. Ein ... Reimporteur gilt als nachgeschalteter Anwender.“

Um nachgeschalteter Anwender zu sein, müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:

Er muss eine natürliche oder juristische Person sein (ein Tochterunternehmen in einem EG-Mitgliedstaat gilt als eigene juristische Person).  Sein Sitz muss in der Europäischen Union liegen. Er muss den Stoffe industriell oder gewerblich verwenden (engl.  „professional use“).

Die relevanten Vorgaben für nachgeschaltete Anwender aus der REACH-Verordnung finden sich hier.

Für den NA sind folgende Punkte von zentraler Bedeutung:

  • Sind die für mein Unternehmen notwendigen Stoffe und Zubereitungen auch weiterhin verfügbar?
  • Müssen in meinem Unternehmen zusätzliche Maßnahmen zur Risikobeherrschung ergriffen werden?
  • Was muss bei der Vermarktung der Produkte meines Unternehmens zusätzlich beachtet werden?